Digitale Mammographie
Bei der digitalen Mammographie werden keine Röntgenbilder mehr erstellt, sondern die Auswertung erfolgt an besonderen speziell angefertigten Bildschirmen, die mit hoher Vergrößerung die Mammographien darstellen können. Es bestehen alle Möglichkeiten der Nachverarbeitung dieser Aufnahmen. Der Kontrast und die Helligkeit können beispielsweise nachträglich verbessert werden, was bei der Anfertigung eines Röntgenfilmes nicht möglich ist.
Dies besitzt große Vorteile bei der Betrachtung der dichten Brust (häufig bei jüngeren Patientinnen) und beim Nachweis von Mikrokalk. Bekanntlich gibt es einige Krebsarten, die zur Herstellung von Kalk neigen und nur daran erkannt werden können.
Weitere Vorteile sind:
- digitale Archivierung (Bilder können nicht mehr verloren gehen),
- die Bilder werden auf CD oder DVD gespeichert,
- niedrigste Dosis durch elektronisches Rechenprogramm,
- individuelle Dosisberechnung (jeder Patient kann seine Dosis erfahren),
- optimale Kompression (vermeidet unnötig starke Kompression der Brust).



