Spezieller Kernspintomograph nur für Gelenke

Das MVZ Prof. Dr. Uhlenbrock hat als eines der ersten deutschen Medizinischen Versorgungszentren einen Gelenk-Kernspintomographen der modernsten Generation installiert. Der Vorteil des Spezialgerätes: Exzellente Bildqualitäten, gepaart mit optimalem Patientenkomfort.

Das Gerät wird vom amerikanischen Hersteller ONImedical produziert, der sich auf die Entwicklung von Kernspintomographen für die Extremitäten spezialisiert hat und in diesem Spezial-Segment einen weltweiten Ruf genießt.

Kernspintomograph speziell für Gelenke
Der Kernspintomograph ist speziell für die Untersuchung von Gelenken und zwar Fuß mit Sprunggelenk, Kniegelenk, Hand und Finger, Ellenbogengelenk entwickelt worden. Das Besondere: Der Patient wird bei diesen Untersuchungen nicht mit dem ganzen Körper in ein Gerät geschoben, sondern sitzt neben dem Gerät und führt nur den entsprechenden Gelenkbereich in die Untersuchungsspule. Der Magnet selbst ist also nur so groß, wie es für das zu untersuchende Gelenk notwendig ist.

Erhebliche Vorteile beim Patientenkomfort
Der Körper des Patienten ruht außerhalb des Untersuchungsgerätes auf einer bequemen Liege. Insbesondere Patienten mit Enge- und Platzangstbeschwerden kommt diese Unter-suchungsmethode sehr entgegen. Aber nicht nur diesen, denn die bisherigen (Ganzkörper-) Untersuchungsgeräte verlangten dem Patienten einiges ab: Zum Beispiel muss bei einer Untersuchung mit einem Ganzkörpergerät der Patient für die Untersuchung von Hand-, Handgelenk und Ellenbogen auf den Bauch gelegt werden. Der Arm muss in dieser Situation nach vorn ausgestreckt werden, was in vielen Fällen als sehr unbequem empfunden wird und mit Beschwerden in der Schulter einhergehen kann. Vielen Patienten fällt es deshalb schwer, eine ausreichende Zeit in dieser Lage ruhig zu liegen und es treten zwangsläufig Bewegungsartefakte (Unschärfen) auf oder die Untersuchung muss sogar vorzeitig abgebrochen werden.

Exzellente Bildqualität durch 1,5 Tesla
Neben der Bequemlichkeit überzeugt der Gelenk-Kernspintomograph aber vor allem durch eine exzellente Bildqualität, die an Präzision derzeit nicht zu überbieten ist. Der Grund hierfür ist einleuchtend, wenn man sich die Faktoren für eine optimale Bildqualität vor Augen führt: Entscheidend ist erstens die Magnetfeldstärke, zweitens die sogenannten Gradienten und drittens, dass der Patient möglichst ruhig liegt.

Die beiden Faktoren, also Magnet und Gradient sind technisch das Beste, was derzeit für einen Kernspintomographen einsetzbar ist. Die Gradienten sind extrem leistungsfähig und sehr schnell. Die Magnetfeldstärke beträgt 1,5 Tesla und ist damit identisch mit der höchsten Feldstärke, die heute im Routinebetrieb eingesetzt wird. Viele Geräte, und vor allem alle sogenannten „offenen Geräte“, haben eine deutlich geringere Feldstärke, zum Beispiel offene Magneten häufig nur 0,7 Tesla. Dies kann zu unbefriedigenden Bildqualitäten führen. Mit dem neuen Gelenk-Kernspintomographen werden also zum ersten Mal die Vorteile eines „offenen Systems“ für Gelenke mit sehr guter Technik in Verbindung gebracht.

Und dann der dritte Punkt: Auch hier hat das neue Gerät große Vorteile, denn eine Untersuchung, bei der ein Patient ruhig liegen muss, lässt sich natürlich für den Patienten leichter in einer bequemen Lage durchführen als in einer unbequemen.

 

  
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Radiologie - Strahlentherapie - Nuklearmedizin - MVZ - Dortmund, Prof. Dr. Uhlenbrock und Partner
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Gelenk-Kernspintomograph

Gelenk-Kernspintomograph