Nuklearmedizin mit SPECT-CT
Die kombinierte SPECT/CT- Diagnostik mit der Siemens Symbia® Hybridkamera: Ein Meilenstein in der Bildgebung von morgen
Ein Meilenstein in der Bildgebung von morgen
Durch das Zusammenführen zweier unterschiedlicher bildgebender Untersuchungsmodalitäten (Nuklearmedizin und Röntgendiagnostik/Computertomografie) nunmehr zeitgleich an einem einzigen Gerät wird dem befundenden Arzt eine unübertroffen aussagekräftige Bildgebung ermöglicht, welche die Darstellung von Stoffwechselvorgängen (Szintigrafie) im Organismus mit einer exakten anatomischen Zuordnung (radiologische Schnittbildverfahren) optimal verbindet.
Die Form folgt der Funktion...
Das Motto der Bauhaus-Gründer lässt sich auf die Techniken der bildgebenden Verfahren übertragen: nuklearmedizinische Verfahren ermöglichen die frühestmögliche Erfassung körpereigener Veränderungen, bzw. die Darstellung von Auffälligkeiten des Stoffwechels im Organismus, häufig bevor diese in Röntgenuntersuchungen nachzuweisen sind. Aufgrund der bislang fehlenden Möglichkeit, einen Vergleich unmittelbar mit letztgenannten Aufnahmen anzustellen, mußten Patienten oft erneut an einen Röntgenfacharzt überwiesen werden, die Bilder abschließend zu einem späteren Zeitpunkt verglichen und ausgewertet werden.
Im Rahmen simultan stattfindender Anfertigung nuklearmedizinischer szintigrafischer (funktioneller) und radiologischer computertomografischer (morphologischer) Aufnahmen der zu interessierenden Körperregionen an einem Gerät entfällt dieses Problem. Zeitersparnis für den Patienten und deutlich umfassendere und exaktere Befundungsmöglichkeiten für den Arzt sind erfreulicherweise die Konsequenz.
Atemabhängige Körperbewegungen...bisher ein nicht zu unterschätzendes Problem der Bildgebung
Durch das zeitgleiche Erfassen umschriebener Veränderungen funktioneller als auch morphologischer Art bietet sich ein deutlich gesteigertes Maß an Sicherheit und Genauigkeit in der Erstellung des Befundergebnisses. Probleme und Differenzen in der Aufnahmetechnik, nuklearmedizinische und röntgenologische Bildgebung betreffend (unterschiedliche Lagerung, Verschiebungen der Organe im Rahmen der Atemtätigkeit z.B.) fallen weg und ermöglichen somit eine einheitliche fusionierte Darstellung. Zudem ermöglicht eine spezielle Software am Computer, dass die individuellen Körpermaße des Patienten automatisch erfaßt und in das resultierende End-, bzw. Summationsbild integriert werden können („Schwächungskorrektur“).



