Demenzuntersuchung

Diese Untersuchung finden Sie an folgenden Standorten: Dortmund-Hörde

Die zunehmende Lebenserwartung der Bevölkerung führt zu einem häufigeren Auftreten demenzieller Erkrankungen. Bis zu 20% der über 80-jährigen sind betroffen. Eine frühe und spezifische Diagnose, am besten schon vor dem Auftreten von Beschwerden, ist entscheidend zur Prognose des weiteren Krankheitsverlaufs und zur gezielten Therapie.

Mit der Entwicklung neuer Behandlungsmethoden wird es immer häufiger möglich sein, den Krankheitsverlauf zu verzögern und Schädigungen des Zentralnervensystems zu mildern. Mittels der Positronen-Emissions-Tomographie/Computertomographie (PET/CT) ist in vielen Fällen die Diagnose bzw. der Ausschluss einer Demenzerkrankung möglich, und es kann eine Zuordnung der Erkrankung zu den häufigsten Demenzformen erfolgen. Wurde eine entsprechende Erkrankung diagnos­tiziert, kann mittels Verlaufskontrollen der Krankheitsprozess dokumentiert oder in primär unklaren Fällen eine Artdiagnose getroffen werden.

Frühdiagnose

Die häufigsten Demenzerkrankungen sind die Alzheimer-Demenz (AD, ca. 60%), die Frontotemporale Demenz (FTD) und die Lewy-Body-Demenz (LBD, jeweils ca. 20%).

Bereits mehrere Jahre vor Einsetzen von kognitiven Beeinträchtigungen, die der Patient und seine Umwelt wahrnehmen, können Veränderungen des Gehirns mittels FDG-PET/CT festgestellt werden. Bei der Auswertung wird ein statistischer Vergleich mit einem standardisierten Normalkollektiv durchgeführt, um auch geringe Veränderungen nicht zu übersehen.

Die FDG-PET/CT ist ein wissenschaftlich belegtes Verfahren zur Frühdiagnose der Alzheimer-Erkrankung und ist allen anderen bildgebenden Verfahren (z. B. MRT) überlegen. Sie kann ergänzend zu psychologischen Testverfahren angewandt werden.

Differenzierung

In frühen Erkrankungsphasen sind die genannten Erkrankungen mit Hilfe klinischer Untersuchungen nur schwer unterscheidbar. Da sich die Demenzformen durch Störungen des Glukosestoffwechsels in unterschiedlichen Hirnarealen manifestieren, die mit der FDG-PET/CT nachgewiesen werden können, ist so eine Differenzierung möglich.

Sollte in einigen Fällen keine sichere Einordnung der Befunde möglich sein, kann zumindest eine Verdachtsdiagnose geäußert und die weitere Diagnostik gezielter durchgeführt werden.

  • Früherkennung lange vor dem Auftreten von Beeinträchtigungen im Alltag
  • Differenzierung zwischen verschiedenen Demenzformen
  • schnelle, wenig belastende Untersuchungs­methode
  • Nahrungskarenz am Untersuchungstag
  • Dauer einschließlich Vorbereitungszeit: ca. 2 Stunden
  • Pharmakon: F-18-Fluorodeoxyglukose (FDG)
  • Gesetzliche Krankenversicherung: Kostenübernahme auf Antrag möglich
  • Private Krankenversicherung: Kosten werden in der Regel übernommen
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