Digitale Mammographie

Diese Untersuchung finden Sie an folgenden Standorten: Dortmund-Innenstadt, Dortmund-Hörde, Castrop-Rauxel, Hagen, Herdecke

Die Mammographie ist ein röntgengestütztes bildgebendes Verfahren zur Untersuchung der (meist weiblichen) Brust. Sie ist ein wichtiges diagnostisches Mittel für die Erkennung von Brustkrebs.

Sehr viele Frauen haben im Laufe ihres Lebens Beschwerden in der Brust. In vielen Fällen handelt es sich um harmlose Veränderungen, wie Zysten, allerdings erleidet auch jede 9. Frau in Deutschland eine Brustkrebserkrankung. Nach wie vor stirbt jede 4. Frau an den Folgen dieser Krebserkrankung. Aus diesem Grund haben Untersuchungen der weiblichen Brust heute in Deutschland einen hohen Stellenwert.

Ultraschalluntersuchung

Für jüngere Patienten ist der Einsatz der Sonographie als erstes Verfahren sinnvoll. Das feste und dichte Brustdrüsengewebe kann mittels Ultraschall besser durchdrungen werden als mit der Mammographie.

Digitale Mammographie

Bei Frauen ab etwa 40 Jahren ist die Mammographie als Erstuntersuchung geeignet. Sie bietet einen guten Überblick und hohe Genauigkeit. 90-95 Prozent aller Tumore lassen sich bei Frauen über 50 Jahren damit erkennen. Jedoch ist nicht in allen Fällen eine sichere Zuordnung (gut- oder bösartig) damit möglich. Kann man eine Untersuchungsstelle eingrenzen, stellt der Ultraschall wiederum eine gute Ergänzung dar.

Bei der digitalen Mammographie werden keine Röntgenbilder mehr erstellt, sondern die Auswertung erfolgt an besonderen speziell angefertigten Bildschirmen, die mit hoher Vergrößerung die Mammographien darstellen können. Es bestehen alle Möglichkeiten der Nachverarbeitung dieser Aufnahmen, zum Beispiel bei Kontrast und Helligkeit. Dies besitzt große Vorteile bei der Betrachtung der dichten Brust (häufig bei jüngeren Patientinnen) und beim Nachweis von Mikrokalk. Bekanntlich gibt es einige Krebsarten, die zur Herstellung von Kalk neigen und nur daran erkannt werden können.

Weitere Vorteile der digitalen Mammographie sind:

  • digitale Archivierung (Bilder können nicht mehr verloren gehen),
  • Speicherung der Bilder auf CD oder DVD ,
  • niedrigste Strahlendosierung durch elektronisches Rechenprogramm,
  • individuelle Dosisberechnung (jeder Patient kann seine Strahlendosis erfahren),
  • optimale Kompression (vermeidet unnötig starkes Zusammendrücken der Brust).

Für Frauen von 50-69 Jahren steht in Deutschland ein gesetzliches Früherkennungsprogramm, das Mammographie-Screening zur Verfügung.

Daran nehmen auf freiwilliger Grundlage alle Frauen teil, die keine Beschwerden bzw. Auffälligkeiten haben. Das MVZ Prof. Dr. Uhlenbrock & Partner empfiehlt allen Frauen in dieser Altersgruppe die Teilnahme, da es sich um ein gut organisiertes Programm auf höchster Qualitätsstufe handelt.

Für Frauen mit Beschwerden oder einem unklaren Tastbefund sollte in jungen Jahren zunächst der Ultraschall, bei allen Älteren die Mammographie zur Anwendung kommen. Zusätzliche ergänzende Untersuchungen können im ärztlichen Gespräch abgeklärt werden . Eventuell wird bei bekannt dichter Brust und Narbengewebe zunächst eine Tomosynthese empfohlen.

Die Mammographie ist ein einfach durchzuführendes Verfahren. Sie kann als etwas unangenehm empfunden werden, weil die Brust komprimiert (zusammengepresst) wird. Die Kompression dauert jeweils nur wenige Sekunden, nach der Anfertigung der Aufnahme löst sich die Kompression automatisch und unmittelbar.

Nach der Information durch die Assistentin werden Arme und Schulter der Patientin genau positioniert hat; danach werden von jeder Seite 2 Aufnahmen angefertigt. Der gesamte Vorgang dauert inklusive der Einstellung nur wenige Minuten. Die Mitarbeiterinnen des MVZ versuchen auf die Schmerzempfindlichkeit der Patientinnen größtmögliche Rücksicht zu nehmen und die Untersuchung so angenehm wie möglich durchzuführen.

Die Mammographie ist ein risikoarmes Verfahren. Da es auf der Verwendung von Röntgenstrahlen beruht, ist das Risiko in der Strahlenbelastung zu sehen, die aber nicht höher ist als die natürliche jährliche Strahlenbelastung. Es gibt viele Berechnungen auch von Seiten der WHO (Weltgesundheitsorganisation), die der Untersuchung kein übermäßiges Strahlenrisiko bescheinigen.

Im Einzelfall lässt sich die Mammographie auch gut durch eine Tomosynthese ergänzen. Die für diese Untersuchung erforderlichen Spezialgeräte werden im Raum Dortmund bislang nur vom MVZ eingesetzt. Das MVZ verwendet das Verfahren, das Schichtaufnahmen in 1mm Dicke erlaubt, besonders bei dichtem Gewebe und nach Operationen.

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