MRT (Magnetresonanztomographie)

Diese Untersuchung finden Sie an folgenden Standorten: Dortmund-Innenstadt, Dortmund-Hörde, Dortmund-Kirchlinde, Castrop-Rauxel, Hagen

Die Magnetresonanztomographie (MRT), oder auch Kernspin­tomographie genannt, ist ein „schonendes“ bildgebendes Verfahren ohne Röntgenstrahlung.

MRT-Aufnahme von Kopf und Wirbelsäule.

Hauptgrund für die Anwendung der Magnetresonanztomographie ist, dass sie durch ihre hochauflösende Bildgebung differenzierte Darstellungen aller Körpergewebe liefert.Der Einsatzbereich der MRT liegt insbesondere in der Diagnostik von Gelenken und des zentralen Nervensystems, sowie allgemein in der sogenannten Weichteildiagnostik. Auch aus der Mamma-, Herz-, Gefäß- und Bauchdiagnostik ist die MRT heutzutage nicht mehr wegzudenken.  Die hohe Bildqualität garantiert ein hohes Maß an Diagnosesicherheit.

Was ist ein gutes MRT-Gerät?

Entwicklungen im Bereich Kernspintomographie: schneller, leiser, präziser

Für die Entwicklung von neuen MRT-Geräten lassen sich einige Trends für die nächsten Jahre recht gut festlegen. Grundsätzlich werden bei den Herstellern die Schwerpunkte in der Softwareentwicklung gesehen. Die Sequenzen sollen kürzer dauern, die Bildqualität verbessert werden durch eine weitere Stärkung des Signal- zu Rauschverhältnisses und des Kontrast. Das ergibt in der Konsequenz für die Zukunft kürzere Untersuchungszeiten bei gleichbleibender oder besserer Bildqualität. Hierzu dient auch die sog. Mehrkanaltechnik, d. h. dass das Signal des Patienten durch mehrere kleine einzeln angebrachte Empfangsspulen aufgenommen wird und von daher ein geringerer Signalverlust erreicht wird.

Nachteile des offenen MRT

Es bleibt bei den ringförmig konzipierten Magneten, es bleibt bei der Magnetlänge. Warum ist das so? Nur diese Technik erlaubt wirklich eine optimale homogene Ausformung des nötigen Magnetfeldes, um im Patienten ein Maximum an Protonen anregen zu können. Alle Versuche, von diesem Prinzip abzugehen, haben sich nicht bewährt.

Die bessere Bildqualität, das geringere Rauschen, die höhere Auflösung lassen sich nur mit geschlossenen Magneten erreichen. Die sog. offenen Magneten in Sandwich-Form bieten diese Qualität nicht und Geräte in dieser Art werden von den Marktführern (Siemens, General Electric, Philips, Toshiba) weltweit nicht mehr angeboten. Die Entwicklung in diesem Bereich ist komplett eingestellt worden. Es existiert nur noch eine Nischenfirma aus Japan (Hitachi), die noch offene Magneten in Sandwich-Form anbietet. Stattdessen wird bei den herkömmlichen Systemen die Öffnung des Magneten größer, generell wird heute eine Öffnungsbreite von 70 cm bevorzugt, die Magneten sind etwas kürzer geworden, so dass ein angenehmeres Raumgefühl für den Patienten besteht.

Kurze Röhre, breite Öffnung, mehr Komfort und bessere Bilder

Dieses neue Design der Magneten stellt neben der besseren Bildqualität einen weiteren Vorteil gegenüber der Sandwichform dar: Die Sandwich-Magneten bieten zwar einen freien Blick zur Seite hin, da der Patient allerdings in der Regel in einer starren Position auf dem Rücken liegen muss, kann dieser seitliche Ausblick vom Patienten gar nicht  wahrgenommen werden. Da  die kopfseitig angebrachte offene Magnetscheibe sehr nahe bei dem Patienten positioniert sein muss, - der Abstand zwischen den beiden Magnetscheiben beträgt nur 45 cm, - entsteht im offenen Magneten in Sandwichform gar kein angenehmes Raumgefühl , stattdessen empfindet der Patient die oberhalb angebrachte Magnetscheibe als unangenehm. Dies wissen wir aus eigener Erfahrung zu berichten. Dagegen vermitteln die neu designten runden Magnete durch die Großzügigkeit und reduzierte Magnetlänge durchaus ein angenehmes, etwa einem CT-Gerät entsprechendes Raumgefühl.

Ein großer Trend ist bisher ungebrochen, nämlich die Verwendung von höheren Magnetfeldstärken. Die Standardmagnetfeldstärke ist nach wie vor 1,5-Tesla, aber zunehmend werden Magneten mit 3,0-Tesla-Feldstärke von den Firmen verkauft und auch entsprechend weiterentwickelt. Man geht davon aus, dass sich das Verhältnis der 1,5 Tesla zu 3-Tesla-Systeme in wenigen Jahren auf 50 : 50 verschoben haben wird.

Warum ist diese 3 Tesla-Technik sinnvoll?

Je stärker die Magneten, desto mehr Protonen werden im Rahmen einer Untersuchung angeregt, entsprechend lässt sich ein höheres Signal und damit eine bessere Bildqualität erzielen. Insofern ist die 3-Tesla-Technologie besonders geeignet für Untersuchungen mit sehr dünnen Schichten und kleinen Volumina. Denn dadurch lässt sich eine bessere Auflösung als mit den 1,5-Tesla-Systemen bei insgesamt gutem Kontrast erreichen. Deshalb wird diese Technik zunehmend in den Krankenhäusern aber auch immer mehr im ambulanten Bereich eingesetzt. Von daher sollte man dieses Gerät in seinem Portfolio haben. Insgesamt empfiehlt es sich, eine unterschiedliche Zusammenstellung von Kernspintomographie-Systemen vorzuhalten:

Der Allrounder: 1,5-Tesla-Magnet

Neben dem 1,5-Tesla-Magneten, der sozusagen als Arbeitspferd für eine Vielzahl von Indikationen geeignet ist, sollte für einen kleinen Teil von wirklich schwerst klaustrophoben Patienten ein offenes System zur Verfügung stehen, entweder mit extrem kurzen Magneten (ca. 1,2 m lang und großer Öffnung) oder aber in Form eines Sandwich-Systems, solange diese Systeme von den Firmen noch weiter gepflegt werden. Daneben sollte für spezifische Fragestellungen ein High end 3-Tesla-System zur Verfügung stehen. Hierunter verstehe ich insbesondere Fragestellungen aus dem Neurobereich, z. B. Abklärung einer MS, dünnschichtige Untersuchungen der Schädelbasis z. B. Ausschluss eines Akustikusneurinoms, Veränderungen im Hirnstammbereich. Daneben sind diese Systeme sehr gut geeignet für die Früherkennung  von kleinsten Knorpelschäden, dünnschichtigen Untersuchungen der Gelenke einschließlich der Finger und der Hand.

Was von den Firmen ebenfalls nicht mehr weiter entwickelt wird, sind die sog. dezidierten Systeme, die für bestimmte Untersuchungsregionen ausgelegt sind. Das bekannteste Beispiel hierfür ist das Gelenk-MRT der Firma ONI gewesen. Diese Systeme werden nicht mehr weiter produziert und es gibt auch keine Firma weltweit, die die Entwicklung dieser Geräte übernommen hätte. Der Grund ist hier, dass die Entwicklungskosten sehr hoch sind, sie liegen nicht geringer als für ein Ganzkörpersystem, die Marktdurchdringung dieser Systeme allerdings weltweit begrenzt gewesen ist. Insofern wird hier auf absehbare Zeit, soweit übersehbar, keine Neuentwicklung auf den Markt kommen.

Die MRT-Verkaufszahlen sind nach wie vor steigend, die beiden größten Firmen im Markt sind Siemens und General Electric, die insgesamt einen Marktanteil von weit über 60 Prozent haben, es folgen Philips und Toshiba. Weitere Firmen kann man getrost unter „ferner liefen“ verbuchen. Von daher werden die Trends in der Entwicklung von den beiden größten Firmen gesetzt, wobei Philips und Toshiba hier von der Technologie her durchaus als ebenbürtig bezeichnet werden können.

Welche Schlussfolgerungen ergeben sich für Sie als Patient?

Man sollte nach wie vor in erster Linie, wenn nicht wirklich gravierende Gründe dagegen sprechen, geschlossene Systeme bevorzugen. Diese Systeme sind heute durch die großen Öffnungen und die kurzen Magneten sehr komfortabel und werden in den allermeisten Fällen auch von vermeintlich klaustrophoben Patienten gut toleriert. Die Entscheidung für solch ein geschlossenes System ist deshalb richtig, weil es die bessere Bildqualität bei gleichzeitig kürzerer Untersuchungsdauer verspricht. Fragen sie auch gezielt bei schwierigen Untersuchungen nach der 3-Tesla-Technologie, die einen maßgeblichen Schritt in eine optimale Bildqualität darstellt.

 

 

Der Patient liegt in einem Magnetfeld. Durch elektromagnetische Wellen werden die Wasserstoffprotonen im menschlichen Körper angeregt und die vom Körper zurückgesendeten Signale von einem leistungsstarken Computersystem zu Übersichtsaufnahmen des Blutgefäßsystems umgewandelt.

Die übliche Gerätekonfiguration ist „röhrenförmig“ – so wird die beste Bildqualität erreicht. Sogenannte offene Systeme haben zumeist eine eingeschränkte Bildqualität. Aktuelle Geräte haben einen größeren Röhrendurchmesser (70 cm), was den Untersuchungskomfort deutlich erhöht und auch die Untersuchung von großen und umfangreicheren Patienten erlaubt. Auch Patienten mit Klaustrophobie können nach entsprechender Vorbereitung  „in der Röhre“ untersucht werden.

Unter Umständen wird die Untersuchung mit Kontrastmittel (je nach Untersuchung intravenös, oral oder rektal) durchgeführt.

Da der Patient sich während der Untersuchung in einem starken Magnetfeld befindet, müssen metallische Gegenstände, wie z.B. Schlüssel, Münzgeld, Feuerzeug, Uhr, Brille, Schmuck, Gürtel oder magnetempfindliche Dinge wie Kredit- und Scheckkarten oder auch ein Hörgerät abgelegt werden.

Während der Messzeit im MR-Gerät, die von einem technisch nicht vermeidbaren Schaltgeräusch (Klopfen) begleitet ist, soll der Patient ruhig und entspannt liegen, da jede Bewegung Störungen im Bild verursacht und so die Untersuchungszeit verlängert. Durchschnittlich dauert die Aufnahmezeit ca. 20 Minuten im Gerät. Sie ist auch abhängig von der zu untersuchenden Körperregion.

Die Untersuchung ist nicht geeignet für Träger von Herzschrittmachern oder Innenohr- Implantaten. Bei Metallfremdkörpern wie z.B. einem Gelenkersatz, Metallsplitter, Gefäßstützen (Stents), Klipps nach Operationen und bei Schwangerschaft muss in Einzelfällen entschieden werden, ob eine MRT möglich bzw. sinnvoll ist. Bei schweren Nierenfunktionsstörungen oder starken allergischen Reaktionen kann die Untersuchung mit Kontrastmittel nicht durchgeführt werden.

  • Kardio-MRT
  • Angiographie Mamma-MRT           
  • MR- Mammabiopsie
  • MRT der Kiefergelenke
  • MRCP (Gallenwege und Bauspeicheldrüse)
  • Kinderuntersuchungen
  • MS-Untersuchungen
  • PRT im MR Open
  • Ganzkörper-MRT
  • Ganzkörper Thorso
  • Ganzkörper Angiographie
  • Sialographie
Dortmund-Innenstadt

Dortmund-Hörde

Dortmund-Brackel

Dortmund-Kirchlinde

Castrop-Rauxel

Hagen

Lünen

Recklinghausen