Strahlentherapeutische Leistungen

 Strahlentherapie in Dortmund, Lünen und Recklinghausen

Diese Untersuchung finden Sie an folgenden Standorten: Dortmund-Hörde, Dortmund-Brackel, Lünen, Recklinghausen

Die Strahlentherapie ist eine Behandlungsmethode bei der ionisierende Strahlung zur Anwendung kommen, um Krankheiten zu heilen oder deren Fortschreiten zu verzögern.

Mithilfe verschiedener Geräte (Linearbeschleuniger und Afterloadinggerät ) werden Tumoren der Brust, der Lunge, der Gebärmutter, der Prostata, des Magen-Darm-Traktes, des Gehirns, aber auch der Knochen, Weichteile und der Haut behandelt.

Außerdem kommt die Strahlentherapie bei entzündlichen degenerativen Erkrankungen wie Schulter-Armsyndrom, Tennisarm, Fersensporn und Arthrosen oder vorbeugend z. B. zur Verhinderung von Narbenkeloiden und Weichteilverkalkungen nach Operationen zum Einsatz.

Der Linearbeschleuniger wird zur Bestrahlungstherapie bei Tumorerkrankungen eingesetzt. Er ermöglicht die Bestrahlung vor allem tiefliegender Körper- und Hirntumoren mit größtmöglicher Präzision und höchstmöglicher Dosierung.

Im Linearbeschleuniger werden die Strahlen im Inneren des Gerätes erzeugt und treffen von außen auf den Körper. Die Eindringtiefe der Strahlen in den Körper ist abhängig von der Energie der Strahlen. Die Beschleunigung der Elektronen wird durch ein elektrisches Hochfrequenzfeld bewirkt, das mit einer Frequenz von 3 GHz schwingt. Am Ende der Beschleunigerröhre treten die Elektronen durch ein dünnes Fenster aus. Sie treffen dann auf ein sogenanntes Bremsstrahlentarget oder direkt auf den Patienten.

Bei der Abbremsung der Elektronen im genannten Target entsteht die hochenergetische Photonen- bzw. Röntgenstrahlung. Durch Ausgleichskörper wird sie so verändert, dass ein möglichst homogener Strahl vorliegt. Die Energie der Photonen variiert je nach Typ des Beschleunigers zwischen 4 und 25 MeV (Millionen Elektronenvolt).

Zunächst findet ein ausführliches Gespräch mit einem Arzt oder Ärztin im MVZ statt. Diese(r) erfragt die Vorgeschichte des Patienten und führt eine körperliche Untersuchung durch. Unverzichtbar als Informationsquellen sind Arztbriefe, Untersuchungsbefunde, Operationsberichte, histologische Befunde und Röntgen- bzw. Kernspintomographiebilder.

Danach wird ein individueller Behandlungsplan erstellt. Sehr wichtig ist das "Aufklärungsgespräch", in welchem Indikation, Behandlungsziel, Ablauf und mögliche Nebenwirkungen der vorgesehenen Strahlenbehandlung ausführlich erläutert werden.

Vorausgehende Untersuchungen

Der Vorgang der Strahlentherapie-Planung und Simulation dient der optimalen Durchführung der eigentlichen Strahlentherapie. Es gilt eine präzise und gezielte Strahlführung zu realisieren, um dem Tumor die vernichtende Strahlendosis zu geben, gleichzeitig aber das umgebende gesunde Gewebe zu schonen. Am Anfang steht die Erstellung von Schichtaufnahmen mittels Computertomographie (CT) oder Magnetresonanztomographie (MRT) und PET/CT zur Bestrahlungsplanung.

Die virtuelle Simulation am CT erlaubt durch ein speziell am CT und gleichermaßen am Bestrahlungsgerät installiertes Laser-Koordinatensystem die exakte Festlegung des Bestrahlungsmittelpunktes

Anschließend können am Simulator die Bestrahlungsfelder, der Einstrahlwinkel des Bestrahlungsgerätes, der Abstand des Patienten von der Strahlenquelle und die genaue Tischposition bestimmt werden. Röntgenaufnahmen oder digitale Bilder dokumentieren die Einstellungen.

Eine besondere Vorbereitung seitens des Patienten ist nicht notwendig. In der Regel werden fünf Bestrahlungen pro Woche (montags bis freitags) verabreicht, wobei an jedem Tag die gleiche Dosisportion eingestrahlt wird. Die jeweilige Bestrahlungszeit ist kurz und dauert im Allgemeinen nur wenige Minuten. Nach der Behandlung kann der Patient nach Hause gehen.

Während der Bestrahlungsserie auftretende Nebenwirkungen (Übelkeit, Hautirritationen, Verdauungsbeschwerden o. ä.) sollten mit den behandelnden Ärzten des MVZ besprochen werden.

Das MVZ entspricht mit seiner modernsten Geräteausstattung den Anforderungen einer sicheren, effektiven und zugleich schonenden Strahlenbehandlung. Für die Patienten ist die Strahlentherapie in vielen Fällen eine große physische und psychische Belastung. Deshalb kommt der vertrauensvollen Beziehung zwischen Patient einerseits und Ärzten sowie Medizinisch-Technische/r Radiologieassistent/in andererseits während der meist mehrwöchigen Behandlungsdauer eine besondere Bedeutung zu.

Psycho-Onkologische Begleitung

Ergänzend zu den medikamentösen Maßnahmen, die vereinzelt zur besseren Verträglichkeit, der Strahlenbehandlung erforderlich sind, bieten wir im Rahmen der Behandlung sogenannte Entlastungsgespräche an. Ziel dieser Gespräche ist, mit der veränderten Lebenssituation besser umgehen zu können.

Selbstverständlich vermitteln wir auf Wunsch auch einen Kontakt zu Psycho-Onkologen.

Physiotherapie, Lymphdrainage und Massage

Abhängig von Erkrankung und Bestrahlungsbereich können physiotherapeutische Übungen, Massagen und die Lymphdrainage zur Verbesserung des Wohlbefindens beitragen.

Nach Abschluss der Strahlenbehandlung erfolgt die Wiedervorstellung des Patienten beim zuweisenden Arzt oder der zuweisenden Ärztin. Soweit die Gesamtbehandlung damit beendet ist, schließt sich die strahlentherapeutische Nachsorge an, welche in enger Abstimmung mit den anderen beteiligten Disziplinen erfolgt.

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