Vorsorge und Früherkennung

Vorsorge ist die beste Prävention

Gerade in der Radiologie ermöglicht der rasante technische Fortschritt präzise aber auch weniger belastende Vorsorge- und Diagnoseverfahren. Früherkennungsuntersuchungen stellen ein wichtiges Angebot dar, insbesondere wenn besondere Risikofaktoren bestehen.

Es ist heute möglich, solche Untersuchungen sind weitgehend risikofrei – ohne Belastung für den Patienten und ohne eine schädliche Strahlenbelastung. Sie sollten durchgeführt werden, um bei Vorliegen von Risikofaktoren eine Krankheit auszuschließen oder frühzeitig zu erkennen, ohne dass es zum klinischen Ausbruch und somit zum Auftreten von Beschwerden gekommen ist.

Welche Risikofaktoren gibt es?

Zum einen sind es genetische Belastungen, z. B. dann, wenn in einer Familie gehäuft Krebserkrankungen aufgetreten sind. Dies gilt z. B. für die Frau im Hinblick auf ihr individuelles Brustkrebsrisiko. Hier spielt die familiäre Belastung und das Auftreten von Brustkrebs oder auch Eierstockskrebs in den Familien z. B. bei Mutter, Großmutter, Tante aber auch insbesondere Schwestern eine besondere Rolle. Hier ist das Risiko selbst an Brustkrebs zu erkranken deutlich erhöht.

Bedeutsam ist z. B. auch das Auftreten von Darmkrebs in der Familie – das Auftreten einer familiären Polyposis gilt als besonderer Risikofaktor. Es macht Sinn, über diese individuelle Risikosituation mit dem Hausarzt näher zu sprechen.

Raucher besitzen ein deutlich höheres Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken, eine chronische Lungenerkrankung zu erleiden und an schweren Gefäßverengungen zu erkranken, wobei dies sowohl die Gefäße im Becken-/Beinbereich als auch insbesondere die Herzkranzgefäße betreffen.

Erkrankung der weiblichen Brust

Hier bieten wir sowohl mammographische Untersuchung (einschließlich der 3D-Tomosynthese) als auch sonographische Untersuchung (einschließlich der Volumensonographie - automatisierter Brustvolumenultraschall) an.

Schwerpunkt: Gefäße

Daneben spielen bei uns insbesondere die Untersuchungen zur Früherkennung von Erkrankungen der Gefäße eine besondere Rolle. Wir bieten im Falle eines besonderen Risikos die Untersuchung der Herzkranzgefäße an, der Becken-/Beingefäße aber auch der Halsgefäße. Diese Untersuchungen werden vorzugsweise in der Computertomographie durchgeführt, was die Hals- und Becken-/Beingefäße anbetrifft kann alternativ auch die Kernspintomographie (mr-Angiographie) empfohlen werden.

Des Weiteren bieten wir Untersuchungen auf Krebs an, hier ist insbesondere das PET-CT als Untersuchung zu diskutieren. Allerdings sollte auch in so einem Fall eine besondere Fragestellung bestehen. Darüber hinaus sollte solch eine Untersuchung nicht vor einem Alter von 60 Jahren durchgeführt werden.

Lungenscreening

Eine weitere wichtige Untersuchung stellt das Lungen-Screening bei Rauchern dar. Hier ergibt sich die Möglichkeit durch ein sog. Niedrigdosis-Computertomogramm eine Darstellung auch kleinster Lungenveränderungen vorzunehmen. Bei diesen kleinen Lungenveränderungen ist abzuschätzen, inwieweit hiervon die Gefahr einer Krebsentstehung ausgeht.

Virtuelle Koloskopie

Daneben empfehlen wir insbesondere auch in der Altersgruppe ab 60 Jahren die Durchführung der Koloskopie, von uns angeboten in Form der virtuellen Koloskopie in der Computertomographie.

Dieses hochauflösende Verfahren hat sich bewährt und ist mittlerweile insbesondere in den USA als gleichwertig zur herkömmlichen Koloskopie angesehen. In Deutschland empfehlen wir diese Untersuchung nachgeordnet, d. h. bei Patienten, bei denen eine Koloskopie nicht vollständig möglich gewesen ist, bei Patienten mit besonderen Verwachsungen des Darmes (z. B. nach Entzündungen oder Operationen), bei besonderen Ausformungen und Elongationen des Darmes.

Hiermit ist gemeint, dass durch besondere Ausformungen von Darmschlingen Knickbildungen entstehen können und somit die herkömmliche Untersuchung mit dem Endoskop besonders schwierig und schmerzhaft ausfallt. Wir können mit unserem Verfahren der virtuellen Koloskopie heute sehr leicht Polypknospen in einer Größe ab 3 mm diagnostizieren, sehen von daher unser Verfahren ebenso wie in den Vereinigten Staaten als ebenbürtig zur herkömmlichen Koloskopie an.

Der Vorteil unseres Verfahrens liegt darin, das es sehr schnell geht, deutlich weniger belastend ist und auch das Risiko einer Perforation geringer ist. Allerdings muss auch bei der virtuellen Koloskopie eine komplette Darmreinigung vorab erfolgen, um aussagekräftige Bilder zu erhalten.

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