Kardio-MRT

(auch: Herz-MRT oder Stress-MRT)

Die Magnetresonanztomographie des Herzens (auch Herz-MRT, Kardio-MRT oder Stress-MRT) ist ein modernes Verfahren der nicht-invasiven Diagnostik einer Vielzahl von kardiologischen Erkrankungen.

Die Kardio-MRT ist besonders gut zur Untersuchung der Herzklappen und des Herzmuskels geeignet. Die Pumpleistung des Herzens kann insgesamt oder in einzelnen Abschnitten gemessen werden. Zudem lässt sich feststellen, ob der Patient an Durchblutungsstörungen leidet oder bereits Herzmuskelschäden erlitten hat.

Einsatzgebiete der Herz-MRT

Herzinfarkt

Nach einem Herzinfarkt funktionieren Teile des Herzmuskels nicht mehr optimal. Durch die MRT-Untersuchung lässt sich abklären, ob Teile des Herzmuskelgewebes schon abgestorben sind oder ob diese durch eine Ballondehnung und Stent-Implantation der zuführenden Blutgefäße oder durch eine Bypass-Operation noch gerettet werden können. Die MR-Angiographie und die koronare CT-Angiographie kann an den Standorten Dortmund-Hörde und Castrop-Rauxel durchgeführt werden.

Herzkranzgefäße

Durch die Kardio-MRT werden die ersten Abschnitte der Herzkranzgefäße sicher dargestellt, wodurch sich diese Methode besonders zur anatomischen Verlaufsbeurteilung eignet. Zur vollständigen Darstellung der Herzkranzgefäße wird eine Kardio-CT in 64- oder 320- Zeilen-Technik verwendet. Diese  nicht-invasive Untersuchung kann eine diagnostische Herzkatheteruntersuchung ersetzen.

Herzfunktion und Herzklappenfunktion

Durch die Herz-MRT lassen sich bei Patienten mit Herzklappenfehlern oder Herzmuskelschwäche Veränderungen exakt erfassen. Nach der Feststellung des Schweregrades der Veränderung kann über die weitere Behandlung des Patienten besser entschieden werden.

Stress-MRT

Bei einer Belastungsuntersuchung wird dem Patient das Medikament Adenosin intravenös gegeben, das zu einer kurzfristigen Erweiterung aller Herzkranzgefäße führt und dadurch körperliche Belastung simuliert. Hierdurch lassen sich Herzkranzgefäßeinengungen indirekt sichtbar machen.

Erfahrung

Durch die vielfältigen Kooperationen mit Kardiologen und Krankenhäusern der Notfallversorgung verfügen die Ärzte und MTRA des MVZ über große Erfahrung auf dem Gebiet kardiologischer MRT-Untersuchungen.

Das MVZ besitzt die im niedergelassenen Bereich selten anzutreffende KV-Genehmigung für die MR-Angiographie.

Macht die Kardio-MRT andere Untersuchungen überflüssig?

Durch die Herz-MRT wird eine Reihe von Untersuchungen ersetzt. Viele Fragestellungen können besser als durch eine Ultraschalluntersuchung beantwortet werden. Darüber hinaus sind Belastungstest oder andere Durchblutungsmessungen nur noch im Einzelfall notwendig. Die Herz-MRT ist daher eine ausgezeichnete frühe Form der Diagnose. Bei komplexeren Fragestellungen sind die koronare Angiographie oder MR-Angiographie überlegen.

Kosten

Für privat versicherte Patienten werden die Kosten grundsätzlich von den Krankenkassen übernommen. Derzeit ist die Herz-MRT noch keine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung. Unser MVZ unterstützt Sie aber bei notwendigen Untersuchungen gerne im Sinne der Einzelfallentscheidung bei der Beantragung der Kostenübernahme. Zudem bieten wir die Untersuchung auch als Individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) für Selbstzahler an.

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