Virtuelle Koloskopie

Schmerzfreie Hi-Tech-Untersuchung des Darms

Darmkrebs ist die zweithäufigste Tumorerkrankung in Deutschland mit rund 3000 Todesopfern jährlich. Rund 68 Prozent von ihnen könnten noch leben, das zeigt eine aktuelle Studie. Zu wenig Menschen nutzen das Angebot der Darmkrebsvorsorge – vermutlich aus Scham oder Angst. Das MVZ bietet die virtuelle Koloskopie an.

Was ist eine virtuelle Koloskopie?

Eine Untersuchung des ganzen Bauchraumes in einem modernen Mehrzeilen-Computertomographen (CT) dauert nur wenige Minuten. Der Arzt betrachtet auf dem Monitor die Darmwand, die Schleimhautoberfläche und auch die anderen Organe des Bauchraumes. Dabei können verschiedenste Blickwinkel und -richtungen eingestellt werden, je nach Beschaffenheit des Darms.

Klassische oder virtuelle Koloskopie

Die Koloskopie als klassische Früherkennungsuntersuchung ist das beste Verfahren, da es sich unter Umständen auch sofort mit einem therapeutischen Eingriff bei der Erkennung von Krebsvorstufen verbinden lässt. Dennoch sind röntgenologische Verfahren zumindest an zweiter Stelle sinnvoll einzusetzen. Nicht alle Patienten tolerieren z. B. die Koloskopie zur Darmkrebsfrüherkennung. Zudem gibt es Patienten mit vorausgegangenen Operationen, Verwachsungen, mit künstlichem Darmausgang oder mit einer besonderen Blutungsneigung (z. B. bei Einnahme von blutgerinnungshemmenden Mitteln). Hier kann die Computertomographie (CT) in Form der virtuellen Koloskopie ein sehr sinnvolles Alternativverfahren bzw. ergänzendes Verfahren sein.

Behandlungsablauf

Die virtuelle Koloskopie wird mit Mehrzeilen-Spiral-CT-Geräten durchgeführt. Wie bei der konventionellen Darmspiegelung muss auch bei der virtuellen Koloskopie am Vortag eine Darmreinigung erfolgen. Zudem darf an dem Tag vor der Untersuchung nur leichte Kost oder klare Flüssigkeiten aufgenommen werden.

Um das Innere des Darms gut abbilden zu können, muss der Darm für die Untersuchung vorher etwas „aufgeblasen“ werden. Dazu wird über eine kleine Sonde vorsichtig etwas Luft in den Enddarm eingebracht. Die Gabe eines Röntgenkontrastmittels ist nicht notwendig. Die Untersuchung ist schmerzfrei und eine Sedierung daher nicht notwendig. Die Aufenthaltsdauer im CT beträgt ca. 15 Minuten.

Kosten

Die Kosten für diese Untersuchung werden von den gesetzlichen Krankenkassen nur in Ausnahmefällen übernommen. Private Krankenkassenträger übernehmen die Kosten meist teilweise oder ganz.

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