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Das 1993 gegründete Medizinische Versorgungszentrum Prof. Dr. Uhlenbrock & Partner zählt zu einem der renommiertesten auf dem Gebiet der Radiologie, Strahlentherapie und Nuklearmedizin. Unsere medizinischen Dienstleistungen werden dabei von mehr als 260 Mitarbeitern an neun Standorten in Dortmund und Umgebung angeboten.

Aber nicht nur der Beruf spielt eine wichtige Rolle, sondern auch flexible und familienfreundliche Arbeitsbedingungen. Unsere Mitarbeiter/innen sollen sich bei uns wohlfühlen, die Balance zwischen Familie und Beruf ist dabei ein wesentlicher Faktor.

Auch die berufliche Weiterentwicklung hat bei uns einen hohen Stellenwert. Nur so können wir den hohen fachlichen Standard und die bestmögliche Versorgung unserer Patienten gewährleisten. Für uns zählt das Engagement jedes Einzelnen, dafür bieten wir unzählige Möglichkeiten:

  • Ein interessantes Aufgabengebiet an einem mit
    modernsten Geräten ausgestatten Arbeitsplatz
  • Ein unbefristetes Beschäftigungsverhältnis
  • Beschäftigung in Voll- oder Teilzeit
  • Flexible Arbeitszeiten inkl. Freizeitausgleich
  • Vielfältige Entwicklungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten
    inkl. Kostenübernahme durch den Arbeitgeber
  • Familienbewusstes Engagement, z.B. Zuschuss
    zu Kinderbetreuungskosten
  • Betriebliche Altersvorsorge mit Arbeitgeberzuschuss
  • Leistungsorientiertes Gehalt
  • Betriebliche Gesundheitsförderung
  • Teamveranstaltungen

Sollten Sie sich angesprochen fühlen und zurzeit keine passende Stelle ausgeschrieben sein, können Sie sich auch gern initiativ bewerben. Bewerben Sie sich jetzt!

Die Facharztausbildung findet zu einem großen Prozentsatz immer noch in den Kliniken statt. Grund dafür sind die hohen Anforderungen und Regularien, die durch die Weiterbildungsordnung (WBO) der Landesärztekammer festgelegt sind. Unsere Assistenzärzte können die komplette Facharztausbildung von 60 Monaten in der Radiologie bei uns absolvieren.

Dr. Christian Lenz im Gespräch

Drei unserer jetzigen Fachärzte haben diesen Schritt erfolgreich gewählt. Einer von ihnen ist Herr Dr. Christian Lenz, der im folgenden Artikel über seinen beruflichen Alltag bei uns berichtet.

Gebürtig bin ich zwar in Bochum, jedoch seit meinem dritten Lebensjahr wohne ich in Dortmund. Eventuell ist es diesem Umstand geschuldet, dass ich zwar dem hier zugegen so geliebtem Bier keine Freude abgewinnen kann, jedoch ein schwarz-gelbes Herz in meiner Brust schlägt. Als Kind des Ruhrgebiets habe ich meine schulische und akademische Laufbahn ausschließlich in Dortmund (Stadtgymnasium Dortmund) und Bochum (Ruhr Universitat Bochum) verbracht. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass auch mein beruflicher Werdegang eng an diese Region geknüpft ist.

Durch meinen Vater Wolfgang Lenz (ebenfalls Radiologe in Dortmund) habe ich bereits früh Einblicke in die Arbeitswelt eines Radiologen erhalten. Durch seine Berufserfahrung und durch meine Uni-Zeit habe ich zudem die Vor- und Nachteile der Ausbildung eines Arztes ausschließlich in der Klinik vs. in der Praxis erfahren können und entschied mich deshalb dafür, dass der goldene Mittelweg mein Ausbildungsziel sein sollte. Mit dieser Prämisse und auch der persönlichen Empfehlung meines Vaters folgend hat es mich daher sehr gefreut, dass ich meine Weiterbildungszeit als Assistenzarzt in dem MVZ von Prof. Uhlenbrock in Dortmund-Hörde absolvieren konnte.

Diagnostik des Herz-/ Gefäßsystems

Neben dem Praxisbetrieb und dem damit verbundenen engen persönlichen Kontakt zu den Patienten lernte ich durch die Anbindung an das St.-Josef Hospital Dortmund-Hörde auch die radiologische Herangehensweise an stationäre Patienten und Probleme kennen. Dabei kristallisierte sich früh meine Vorliebe für die Diagnostik des Herz-/Gefäßsystems heraus, die insbesondere im interventionellen Bereich durch Dr. Reinartz früh gefordert wurde.

Mittlerweile kann ich daher bereits auf fast 6 Jahre Erfahrung im Schwerpunktbereich DSA/PTA zurückblicken. Lehrreich und förderlich wirkte sich dabei der intensive Austausch und die sehr kollegiale Zusammenarbeit mit den ambulanten und stationären Kollegen aus, um interdisziplinär zwischen den vielfältigen möglichen Diagnostik und Therapiefacetten gezielt auf den individuellen Patientenfall agieren zu können.

Aber auch die Zusammenarbeit mit den Kollegen außerhalb des Herz-/Gefäßzirkels gestaltet sich positiv. Bereits im ersten Assistenzarztjahr wird im MVZ Prof. Dr. Uhlenbrock viel Wert auf die sonographische Ausbildung gelegt. In diesem Rahmen liegt ein Hauptschwerpunkt in der farbduplexsonographischen Untersuchung und Beurteilung der Carotiden und Becken-/ Beingefäße. In Verbindung mit den (ggf. ergänzenden) angiographischen Untersuchungen mittels CT, MRT und digitaler Subtraktionsangiographie kann von unserem Institut daher eine "Rundumversorgung fur Patienten" angeboten werden, bei denen z. B. Verdacht auf eine Gefäßerkrankung besteht.

Untersuchungsablauf

Im ausführlichen persönlichen Gespräch werden zunächst die Diagnostik und Indikationsstellung geklärt und in Zusammenarbeit mit den überweisenden Kollegen die entsprechende Vorbereitung des Patienten für die etwaigen folgenden Schritte abgestimmt (z. B. vorherige Bestimmung der Nieren- und Gerinnungsfunktion). Zudem kann im Vorfeld schon festgelegt werden, ob der Patient am gleichen Tag einer Intervention schon wieder nach Hause kann, oder ob doch eine Nacht unter stationären Bedingungen erforderlich ist (die Einweisung erfolgt über unser Institut).

Der Patient wird von uns umfassend über sein Krankheitsbild und die etwaigen Therapiemaßnahmen informiert. Natürlich wird dem Patienten auch verständlich erläutert, wie er sich weiter zu verhalten hat und inwiefern anschließende Kontrolluntersuchungen notwendig sind. Um unser Angebot abzurunden, können auch die bildgebenden Nachsorgeuntersuchungen (in erster Linie zunächst sonographisch) von uns geleistet werden.

Beispiel einer Becken-/ Beinangiographie

Der Ablauf am Beispiel einer Becken-/ Beinangiographie läuft nach folgendem Schema ab: Nach entsprechender Aufklärung und Vorbereitung des Patienten (wie zuvor erläutert) kommt der Patient i. d. R. morgens zu einem vereinbarten Termin in unser Institut. Nach Vorbereitung der Punktionsstelle (meist einseitig inguinal) und anschließender Lokalanästhesie erfolgt die Punktion der Arterie und die Anlage einer sog. Schleuse (vergleichbar mit einer Braunüle mit Rücklaufventil). Im Anschluss wird ein feiner Katheter zu dem zu untersuchenden Gefäßabschnitt manövriert. Dann können die jeweiligen Gefäßabschnitte durch Kontrastmittelgabe visualisiert werden. Falls erforderlich, kann in der gleichen Sitzung mittels einer Ballonaufdehnung oder Implantation eines Stents ein krankhafter Gefäßabschnitt rekanalisiert werden. Das alles läuft für den Patienten i. d. R. schmerzfrei ab. Zum Abschluss werden die Untersuchungsmaterialien sorgfältig entfernt und die Punktionsstelle manuell abgedruckt. Anschließend ist für 24 Stunden ein Druckverband erforderlich mit zunächst strenger Bettruhe (4–6 Stunden). Im Anschluss ist für die restliche Zeit nur der Toilettengang erlaubt. Daher ist es erforderlich, dass der Patient nach der Untersuchung nicht alleine zu Hause ist. Falls eine adäquate häusliche Versorgung nicht möglich ist, können wir (auch kurzfristig) eine stationäre Aufnahme über Nacht anbieten.

Farbduplexsonographische Untersuchungen

Seit meiner Betreuung des angiographischen/ interventionellen Zweigs des MVZ-Standortes St. Rochus Hopsital Castrop- Rauxel wurde meine interdisziplinäre Sichtweise auf angiologische Fälle intensiviert. Farbduplexsonographische Untersuchungen werden in unseren Standorten Dortmund-Hörde, Dortmund Innenstadt und Castrop-Rauxel, die Darstellung und Befundung des Gefäßsystems mittels CT oder MRT an allen Standorten angeboten, DSA/Intervention in Dortmund-Hörde und Castrop-Rauxel.

Aufklärungsgesprache sind an allen Standorten möglich. Die Herzdiagnostik umfasst die Darstellung und Funktion des Herzens mittels CT und MRT. Abhängig vom jeweiligen Verfahren können Aussagen über die Durchgängigkeit der Herzkranzgefäße, die Vitalität des Myokards, der Herzklappen und der globalen Herzfunktion objektiviert werden. Zudem können auch eine belastungsabhängige Ischämie oder Nekroseareale lokalisiert werden.

(Dr. Christian Lenz, Facharzt für Radiologie)

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